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Einrichtungskonzeption
Kita Luna Harlaching

1. Träger

Die Trägerschaft der Einrichtungen ist die KTS Verwaltungs GmbH, die eine Vielzahl von Kindertageseinrichtungen in München betreibt, welche auf unserer Homepage unter www.kita-luna.de ersichtlich sind. Seit 2018 gehört die KTS Verwaltung GmbH zur Bildungsgruppe von AcadeMedia.

1.1. Lage der Einrichtung

Unsere Kinderkrippe befindet sich im Stadtteil Harlaching, in der Theodolindenstr. 18, in unmittelbarer Nähe zum Perlacher Forst. Die Einrichtung ist im Erdgeschoss und im ersten Stock eines Wohnhauses mit eigenem Gartenanteil integriert.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie uns mit der Straßenbahnlinien 15 und 25 an der Haltestelle „Klinikum Harlaching“ oder der Buslinie 139 an der Haltestelle Theodolindenstraße.

1.2. Räumlichkeiten

Das moderne Gebäude bietet großzügig geschnittene Räume. Lichtdurchflutet und mit meist bodentiefen Fensterelementen sorgt die transparente Raumgestaltung für eine freundliche Atmosphäre. Die Funktions- und Personalräume sind auf beide Stockwerke verteilt. Der Zugang zu allen Räumlichkeiten ist barrierefrei. Das Obergeschoss ist über eine Treppe und mit einem Lastenaufzug zu erreichen. Kinderwägen können neben dem Eingang in einer Wagenhalle abgestellt werden.

Im Untergeschoss befinden sich die Eingangshalle mit Kindergarderoben, einem separaten Wartebereich für Eltern sowie der Zugang zum Garten. Ebenso, von der Eingangshalle ausgehend, gelangt man über einen Spielflur in den Essraum und das Atelier. Zudem gibt es einen sanitären Bereich mit Wickelmöglichkeit und einer Dusche. Weiterhin befinden sich im Untergeschoss die Küche mit eigenem Anlieferungszugang und eigenen Lagerräumen sowie das Büro der Leitung.

Das Obergeschoss erreicht man über eine Holztreppe, dort befindet sich eine große Galerie mit einer Hochebene. Von der Galerie aus gelangt man über einen Spielflur in den Rollenspielraum mit Durchgang zum Bauraum, und zum Bewegungsraum mit Durchgang zum Sinnesraum. Zwischen den Aktionsräumen befindet sich ein sanitärer Bereich mit Wickelmöglichkeiten und einer Dusche. Der Bewegungsraum dient in der Ruhephase zum Schlafen und Ausruhen. Vom Bauraum und Sinnesraum erreicht man zusätzlich über eine Außentreppe den Garten. Weiterhin befinden sich im Obergeschoss die Personalräume mit zwei Toiletten für Erwachsene und Abstellflächen für den hauswirtschaftlichen Bereich.

1.3. Garten

Der Garten zieht sich entlang der West- und Südseite der Kinderkrippe. Hier befinden sich großzügige Rasenflächen, ein großer Sandkasten mit Überdachung, ein Spielhaus mit Rutsche, ein Wasserspielbereich, eine Vogelnestschaukel, sowie Sitz- bzw. Balanciergelegenheiten. Zusätzlich stehen den Kindern Fahrzeuge und Spielgeräte zur Verfügung.

2. Pädagogische Arbeit

Mit dem Eintritt in die Kinderkrippe beginnt für die Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Die bisherigen sozialen Beziehungen weiten sich nun auf die Kindereinrichtung aus. Für die Kinder bedeutet dies einerseits Loslösung von den Eltern, anderseits auch ein Schritt in die Selbständigkeit.

Eltern vertrauen der Einrichtung ihre Kinder an. Darum sehen wir es als unsere Aufgabe, verantwortungsbewusst zu handeln und in engem Kontakt mit dem Elternhaus familienunterstützend und -ergänzend zu wirken.

Die pädagogische Arbeit schließt die Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder ein. Grundlage dieser Arbeit ist der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan.

Wir möchten den Kindern in unserer Einrichtung das Gefühl geben: „Es ist schön, dass es dich gibt, und wir freuen uns, dass du da bist“.

2.1. Pädagogische Richtung

Unserer Pädagogik liegt der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) und das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) zugrunde. Der pädagogische Schwerpunkt liegt auf einer optimalen Organisation von Lernprozessen, die in erster Linie durch Spielsituationen und soziale Situationen angeregt werden sollen. Wir arbeiten situationsorientiert, projektbezogen und offen. Während des gesamten Tages stehen den Kindern unsere Aktions-/Lernräume zur Verfügung und allein die Kinder entscheiden, mit was sie spielen wollen, in welchem Raum und mit welchen Kindern und Pädagogen[1] sie zusammen sein möchten. Alle Projekte und pädagogischen Angebote sind freiwillig und zwanglos. In der Regel wird ein Thema mehrere Wochen oder Monate bearbeitet. Die Themenauswahl orientiert sich an den Interessen und Fragen der Kinder. Diese Projekte können kurz- oder langfristig geplant, altershomogen oder altersgemischt sein. Neben den Projekten finden täglich spontane Aktionen statt. Diese orientieren sich an den täglichen allgemeinen Situationen, wie z.B. Wetter, Interessen, Aufmerksamkeit der Kinder usw. Im Vordergrund der pädagogischen Arbeit stehen: das Ausprobieren, das Experimentieren und die handelnde Auseinandersetzung mit einem Thema, in Form von Bilderbuchbetrachtungen, kreativer Gestaltung, Bewegung, Musizieren, Gesprächen, Ernährung, Kochen/Backen, Einkaufen oder durch Ausflüge und Exkursionen. Außerdem hat jeder Tag einen pädagogischen Schwerpunkt, an dem ein gezieltes Angebot für die Kinder stattfindet.

2.2. Pädagogische Zielsetzung

Ziel unserer Arbeit ist es, den Kindern einen Erfahrungsraum bereitzustellen, indem wir ihnen individuelle, soziale und sachbezogene Kenntnisse, Grundfähigkeiten und Haltungen vermitteln. Eigenständig und kompetent – im Sinne von Selbst-bestimmung – können die Kinder damit ihre Lebenssituationen beeinflussen.

Wir sehen jedes einzelne Kind als aktiven Mitgestalter[1] seiner Lernprozesse, das selbständig sein Umfeld erforschen will und die Interaktion mit anderen Kindern und Erwachsenen (Ko-Konstruktion) sucht. „Lernen bedeutet Tun“

Im Weiteren möchten wir dazu beitragen, dass sich die Kinder für wertvoll halten und mit sich selbst zufrieden sind, dass sie eine altersentsprechende Selbständigkeit erwerben, ein breites Spektrum an Interessen entwickeln und Selbstbewusstsein und Vertrauen zu ihren eigenen Fähigkeiten gewinnen. Durch die positive Wertschätzung eines jeden Kindes möchten wir das Selbstwertgefühl stärken, da dieses eine wichtige Voraussetzung für die Leistungs- und Lernfähigkeit sowie für das Durchsetzungsvermögen ist.

Bei der pädagogischen Arbeit berücksichtigen wir auch die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit körperlichen und/oder psychischen Beeinträchtigungen sowie die Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund, bei denen wir besonderen Wert auf die Förderung der deutschen Sprache legen (siehe „Sprachförderungskonzept“). Wichtig ist uns dabei, die Integrationsfähigkeit der Kinder zu stärken.

Des Weiteren ist unsere Aufmerksamkeit auf die Genderpädagogik (geschlechtsbewusste Pädagogik) gerichtet. Dies bedeutet, dass wir aktiv die Entwicklung der Geschlechtsidentität der Kinder unterstützen und auf Gleichberechtigung der Geschlechter hinwirken.

Jedes einzelne Kind macht eine Vielzahl von Erfahrungen und wir wollen es dabei ohne Unterschiede liebevoll unterstützen.

2.3. Bildungs- und Erziehungsziele gem. dem BayKiBiG

Förderung der Sprachkompetenz

Ein besonderer Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist die alltagsintegrierte sprachliche Bildung mit dem besonderen Fokus auf dem Erst- und Zweitspracherwerb, Mehrsprachigkeit, Literacy und Musik.

Jedes Kind wird in seinem sprachlichen Bildungsprozess unterstützt und ermutigt, sich altersgemäß nonverbal und verbal auszudrücken, kürzeren Erzählungen und Beschreibungen folgen zu können, selbst zu erzählen und Geschichten zu erfinden. Wir nutzen dazu die Vielfalt der sich im Alltag bietenden Sprachanlässe.

Dabei ist uns wichtig, dass wir jedes Kind als Gesprächspartner ernst nehmen, wir uns als Vorbild sehen und in Augenhöhe mit dem Kind kommunizieren. Wir verhalten uns den Kindern gegenüber authentisch und nachvollziehbar, und zwar in jeder verbalen- und nonverbal begleiteten Alltagssituation z. B. beim Spielen, im Rollenspiel, im Fantasiespiel, beim An- und Ausziehen, beim Essen, in Wickelsituationen, bei gemeinsamen Aktivitäten, im Dialog, in Auseinandersetzungen, bei Fragen etc. Wir wollen jedem Kind das Gefühl vermitteln, dass es gerne angehört wird und sich immer frei äußern darf, dass es auf Fragen eine Antwort bekommt und dass das pädagogische Personal zuhört, nachfragt und im Dialog mit dem Kind ist.

Damit dies gut gelingt, bedienen wir uns im sprachpädagogischen Angebot insbesondere der Methode der Erzähl- und Geschichtenwerkstatt, in der die Kinder z. B. anhand von Bildern, Gegenständen, Geschichtensäckchen, Holzfiguren etc. zum Erzählen angeregt werden. Hier lernen sie Alltagssituationen, besondere Erlebnisse und Ähnliches wie Zoobesuche, Urlaubs- und Wochenendsituationen zu beschreiben, bis sie schließlich in der Lage sind, selbst Geschichten zu erfinden und zu erzählen. In jeder verbal begleiteten Alltagsituation achten wir besonders darauf, dass Kinder auch miteinander kommunizieren. Wir unterstützen sie bei Auseinandersetzungen mit anderen, vermitteln ihnen grundlegende Kommunikationsregeln und achten darauf, dass diese gleichberechtigt eingehalten werden. Wenn Kinder beispielsweise über die Frage: „Was hast du am Wochenende gemacht?“ von sich aus erzählen und dabei aktiv in den Dialog treten, dann partizipieren sie. Wir als Erwachsene sind hierbei der Impulsgeber und die Kinder entscheiden, ob und was sie erzählen wollen. Mit zunehmendem Wortschatz erwerben sie sich Sprachkompetenzen und somit mehr Ausdrucksmöglichkeiten. Sie können sich aktiv einbringen und den Dialog mitgestalten. Wir ermutigen die Kinder täglich in situativen Einzel- oder Gruppengesprächen mit uns oder miteinander zu kommunizieren und an besonderen Gesprächsangeboten teilzunehmen, denn dieses festigt ihr Selbstvertrauen, erweitert ihren Wortschatz, macht sie selbstbewusster und stärkt ihr Sozialverhalten. Das ist uns wichtig!

Des Weiteren setzen wir viele musikalische Angebote ein, um Sprache auch rhythmisch in den besonderen Fokus zu rücken. Musik ist eine eigene Sprache. Sie ist international und gleichzeitig ganzheitliche sprachliche Bildung. Musik und Bewegung in Form von Liedern, Rhythmen und kleinen Tänzen vermitteln den Kindern unseren Sprachsound, unsere Sprachmelodie und Spaß. Besonders bilingualen und mehrsprachigen Kindern bietet diese Methode eine intensive Möglichkeit, Sprachbarrieren schneller zu überwinden, und die Umgebungssprache Deutsch spielerisch zu erlernen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Kinder ohne Deutschkenntnisse über die Musik schneller in die deutsche Sprache eintauchen.

Wir ergänzen unsere sprachliche Bildungsarbeit im Rahmen der Wertschätzung von Mehrsprachigkeit und Interkulturalität mit Hilfe des Angebotes „Mehrsprachiges Eltern-/Großelternvorlesen“. Auch andere Familienmitglieder sind herzlich willkommen und können sich in ihrer Sprache aktiv durch das Vorlesen von mehrsprachigen Bilderbüchern oder mittels Bilderbuchkino einbringen. Außerdem gehören dialogische Bilderbuchbetrachtungen, Singen, Verse, Reime, Märchen und Geschichten vorlesen, Kamishibai, Fingerspiele, Kreisgespräche, Rollenspiele, Stehgreifspiele, Handpuppenspiele so wie das Kennenlernen von Schriftsprache durch Bilder, Buchstaben und Zahlen zu unseren alltäglichen Aktivitäten. Die Impulse dazu gehen vorwiegend von den Kindern aus. Wir greifen sie auf und entwickeln sie weiter.

(Hinweis: Eine detaillierte Beschreibung der sprachlichen Bildung finden Sie in unserer Sprachkonzeption)

Förderung der sozialen und emotionalen Kompetenz

Soziale und emotionale Kompetenz sind die Grundvoraussetzungen, um sich in eine Gemeinschaft zu integrieren. Sie sind eng verknüpft mit sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten und ermöglichen die Entwicklung von eigenen Gefühlen, Mitgefühl und Wunschäußerungen. Durch soziale und emotionale Kompetenzen werden Einfühlungsvermögen, Rücksichtnahme, Mitgefühl und Abgrenzung zur Eigenverantwortung entwickelt.

Wir unterstützen unsere Kinder in dieser Entwicklung, indem wir ihnen positive und stabile Partner in allen sozialen und emotionalen Momenten sind.

Uns ist wichtig, dass die Kinder Freundschaften schließen. Ebenso sollen sie lernen, Verantwortung für andere zu übernehmen, für Schwächere einzutreten und eigene Bedürfnisse zum Wohle anderer zurückzustellen.

Zur sozialen Kompetenz und im Umgang mit anderen Menschen ist es wichtig, Respekt gegenüber anderen zu zeigen, andere um Hilfe zu bitten und sich selbst helfen zu lassen, ebenso wie Konflikte und Probleme untereinander selbständig zu lösen und nach angemessenen Lösungen zu suchen. Dazu dienen nicht nur die Pädagogen als Vorbild, sondern auch die Altersspanne in der Kinderkrippe bietet den Kindern die Möglichkeit, voneinander zu lernen, die jüngeren Kinder von den älteren und andersherum.

Der Morgenkreis ist ein festes tägliches Ritual im Alltag der Kinder. Hier erfahren sie unter anderem, dass sie ein Teil einer Gemeinschaft sind, die miteinander singt, aber auch, dass jedes Kind abwarten muss, wenn ein anderes Kind an der Reihe ist, um sich ein Lied auszusuchen.

Die Kinder erfahren bei uns, dass es andere Kulturen, Verhaltensweisen, Weltanschauungen und Einstellungen gibt und man ihnen offen gegenübersteht.

In der Kinderkrippe dürfen die „älteren Kinder“ alleine an einem Tisch sitzen, um sich bereits auf den Kindergarten vorzubereiten. Die Kinder nehmen sich dabei selbständig ihr Essen und organisieren sich an ihrem Tisch allein. Dabei wird ihre soziale Kompetenz gefördert, denn sie führen ohne einen Erwachsenen Tischgespräche und müssen dabei miteinander kommunizieren, um zum Beispiel die Schüssel mit dem Essen zu bekommen.

Wir möchten den Kindern einen Ort bieten, an dem sie ihre Wünsche und Bedürfnisse frei äußern können und sich als Teil einer Gemeinschaft fühlen und mit ihr wachsen.

Geschlechtsbewusste Förderung (Genderpädagogik)

Wie eine Frau oder ein Mann betrachtet wird, ist abhängig von der Kultur und der Gesellschaft, in der ein Kind aufwächst, und den damit verbundenen Erfahrungen, die es macht. Kinder orientieren sich bei der Geschlechtsidentitätsentwicklung an ihrer Umwelt (Sitten, Gebräuche und Vereinbarungen des jeweiligen Kulturkreises) und der darin vorherrschenden Geschlechterrollen.

In unseren Einrichtungen möchten wir, dass die Kinder lernen, beide Geschlechter als gleichwertig anzusehen und die Unterschiede zu leben und zu akzeptieren. Die Unterschiede sollen eine Bereicherung für das andere Geschlecht sein. Eine selbstreflektierte Haltung der pädagogischen Kräfte ist hierbei Voraussetzung, denn wir arbeiten jeden Tag vorbildhaft mit den Kindern und bringen alle unsere eigene Vorstellung von Geschlechterbildern in die Arbeit mit ein.

In Teamsitzungen wird dieses Thema bearbeitet, um Vorurteile zu beseitigen, die Geschlechterrolle ist kein stabiles Persönlichkeitsmerkmal, sondern wir es als Pädagogen[1] beeinflussen und prägen sie jeden Tag mit unserem Verhalten mit. Unsere pädagogischen Kräfte sehen die Kinder als Persönlichkeit mit individuellen Vorlieben, Stärken und Interessen. Nach diesen Grundsätzen gestalten wir den Umgang mit den Kindern. Jeder spielt mit jedem Spielzeug wie: Auto, Puppe, Ball, Bausteine etc. Und jedes Kind kann seine Kräfte messen, an Wettbewerbsspielen teilnehmen, ob Mädchen oder Junge.

Da es nicht immer möglich ist, Männer als pädagogische Kräfte zu gewinnen, um die Jungen in ihrer Identitätsentwicklung zu unterstützen und den Mädchen männliche Rollenvorbilder zu bieten, laden wir oft Väter ein, um sich in unserer Einrichtung einzubringen. In welcher Form dies stattfindet, wird individuell und situativ entschieden.

Förderung der kognitiven Kompetenz

Jüngere Kinder lernen vor allem über Wahrnehmung und motorische Handlungen. Dies geschieht durch die Sinne, die das Fenster zur Welt sind. Wir möchten unseren Kindern ermöglichen, alle ihre Sinne zu nutzen, um zahlreiche Eindrücke zu sammeln. Durch die vielfältigen, gezielten pädagogischen Angebote wie z. B. Gespräche, Experimente, Ausflüge, Exkursionen usw. wird das Interesse geweckt und die Lernfreude der Kinder gestärkt. Dies befähigt die Kinder zu einer differenzierten Wahrnehmung, um Beobachtungen und Erfahrungen zu ordnen, zu unterscheiden und beschreibend zu wiederholen. Dabei wird das logische Denken gefördert, das Gedächtnis trainiert und altersgemäße Kenntnisse angeeignet. Durch die verschiedenen pädagogischen Angebote und Projekte an den Schwerpunkttagen, vermitteln wir den Kindern einerseits Sachinformationen und zeigen andererseits Zusammenhänge auf. Unser Ziel ist es dabei, dass das Ganze für die Kinder einen Sinn ergibt und das Objekt/Thema nachvollziehbar wird. So wird das Lernen für jedes Kind interessanter und anregender.

Förderung der körperlichen Kompetenz und Gesundheitserziehung

Die Bewegung ist die grundlegende Ausdrucksform der Kinder und ein Grundbedürfnis. Insbesondere durch unsere Raumgestaltung und durch den Außenbereich schaffen wir im Alltag vielfältige Möglichkeiten, damit die Kinder ihrem Bewegungsdrang nachgehen können. Durch unsere Schwerpunkttage bieten wir unterschiedliche Formen von Bewegung an, wie z. B. Ausflüge und Spaziergänge, Tanz, Rhythmik, Gartenzeiten, Turnstunden, Bewegungslandschaften, Regelspiele usw. Durch die Bewegung entwickeln die Kinder ein Selbstkonzept, lernen ihre Grenzen kennen und müssen mit anderen Kindern kooperieren. Zu einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung, gehören ebenso Ernährung, Ruhephasen, Hygiene und der eigenverantwortliche Umgang mit dem Körper und der Sexualität dazu.

In unserer Einrichtung wird das Essen frisch vom Küchenpersonal zubereitet. Dabei legen wir großen Wert auf eine ausgewogene Ernährung. Wir nehmen das Essen in einer ruhigen Atmosphäre ein, bei der wir Tischgespräche führen und dem Essen einen Rahmen geben. Wir beziehen die Kinder in die Ernährung mit ein, z. B. bei Gesprächsrunden wird besprochen, was sie gerne essen möchten. Hierfür ist es aber wichtig, dass wir im Vorfeld mit den Kindern ausführlich über Ernährung und ihre Folgen sprechen wie z. B. Einteilung der Lebensmittel in gesund und ungesund, warum zu viel Zucker ungesund ist, wie viel Zucker verschiedene Lebensmittel enthalten usw.

Durch die Schaffung von Ruheräumen und Entspannungsbereichen ermöglichen wir den Kindern, ihrem individuellen Bedürfnis nach Schlaf, Ruhe und Entspannung nachzugehen. Wir bieten am Schwerpunkttag Impulse zur „Sinneswahrnehmung“ an, um durch Entspannungsmethoden, Massagen, Traumreisen etc. die Konzentration auf die Sinne zu richten.

Wir vermitteln den Kindern im Alltag einen hygienischen Umgang mit dem eigenen Körper z. B. durch Zähneputzen, richtiges Anziehen (Hose schließen, Shirt in die Hose stecken), Händewaschen und Haare nach dem Schlafen richten. Dadurch möchten wir den Kindern zeigen, dass sie sich um sich selbst kümmern müssen und sie selbst für ihren Körper verantwortlich sind. Das Kind lernt seinen eigenen Körper nicht nur über die Bewegung kennen, sondern z. B. durch die Berührung des eigenen Körpers z.B. beim Eincremen, und der Möglichkeit, das andere und das eigene Geschlecht kennenzulernen. Damit wird das Bewusstsein geschaffen, was dem Kind guttut und was nicht. Dabei ist uns wichtig, dass alles vom Kind ausgeht und es sich zu nichts gezwungen fühlt.

Kreativitätserziehung

Jedes Kind bekommt die Möglichkeit, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Dies kann im gestalterischen Bereich z. B. durch ein gemeinsames Bild mit Fingerfarben sein. Dadurch lernen Kinder die Kontaktaufnahme zu anderen Kindern. Im kognitiven Bereich kann dies heißen, eine neue Lösung für ein Problem zu finden. Kreativität ist eine Grundlage für alle Lebensbereiche. Schon das kindgerechte und entwicklungsfördernde Spielmaterial sowie ein funktionales Raumkonzept, ermöglichen den Kindern, Neues zu entdecken und zu erforschen. Um die Kreativität und Fantasie auszuleben und Freude am kreativen Tun zu entdecken, lassen wir den Kindern viele Freiräume im pädagogischen Tagesablauf.

Durch unsere Schwerpunkttage werden verschiedene kreative Prozesse gefördert und angestoßen. Im Weiteren ermöglichen wir den Kindern, durch die Gesprächsrunden an verschiedenen Entscheidungen, Entwürfen, Planungen, Konstruktionen usw. mitzuwirken.

Musikalische Erziehung

Kinder sind von Natur aus musikalisch. Musikalische Basiskompetenzen werden beim täglichen gemeinsamen Singen und Musizieren (z. B. beim Morgenkreis), in Bewegungsspielen, bei Rhythmusübungen und bei Klanggeschichten vermittelt. Übergänge werden für die Kinder mit Liedern begleitet und stimmen so auf die neue Aktivität oder Tagesphase ein. Dadurch werden Sprach- und Persönlichkeitsentwicklung, Rhythmusgefühl, Ausdrucksfähigkeit, Melodienverständnis und Kognition, z. B. durch das Erlernen und Merken von Liedtexten, gefördert. Durch Bewegungslieder treten die Kinder in Kontakt mit anderen Personen, in dem sie sich z. B. die Hände reichen oder miteinander tanzen, was ihr Sozialverhalten fördert.

Um die Kinder in ihrer Musikalität zu stärken, stehen ihnen in den Einrichtungen viele, verschiedene Musikinstrumente zur Verfügung. Die Kinder können dort mit den Instrumenten selbst experimentieren oder werden dabei gezielt von einer pädagogischen Kraft unterstützt.

Mathematische Erziehung

Wir möchten, dass die Kinder lernen, entwicklungsangemessen mit Zahlen, Mengen und geometrischen Formen umzugehen, diese zu erkennen und zu benennen. Dazu benutzen wir z. B. Puzzle, Steckspiele mit geometrischen Formen und Montessori-Material. Die Kinder können Zeiträume erfahren, indem wir im Morgenkreis den Tag, den Monat und die Jahreszeit besprechen. Des Weiteren sind auch die Räumlichkeiten so gestaltet, dass die Kinder Zahlen und Mengen wahrnehmen können. Bei Bewegungsspielen ermöglichen wir den Kindern gezielt, sich selbst in der Raum-Lage-Position wahrzunehmen und zu erfahren. Bei alltäglichen Spielen und im sprachlichen Austausch lernen die Kinder spielerisch das Zählen, unterschiedliche Größen und Mengenverhältnisse kennen sowie Messen und Vergleichen. Es gibt zum Beispiel einen Tischdienst, bei dem die Kinder Geschirr nach der Kinderzahl aus dem Schrank nehmen dürfen oder beim Backen die Zutaten abwiegen können.

Umwelt- und naturwissenschaftliche Erziehung

Kinder müssen sich mit ihrer Umwelt und der Natur auseinandersetzen. Wir möchten den Kindern unter Gebrauch verschiedener Methoden wie z. B. Experimente, Beobachtungen usw. die ökologischen und naturwissenschaftlichen Zusammenhänge aufzeigen. Dazu werden Projekte angeboten, in denen die Krippenkinder erste Erfahrungen mit den Elementen wie Wasser, Luft, Erde, Feuer machen. Sie lernen Magnetismus kennen, erfahren Licht und Schatten und lernen somit unsere Erde auf verschiedenste Weise kennen. Dadurch sammeln sie ganzheitliche Erfahrungen. Bei diesen pädagogischen Aktivitäten erschließen sich die Kinder erste Grundkenntnisse im naturwissenschaftlichen oder/und im technischen Bereich. Projekte werden je nach Bedarf mit Museumsbesuchen verbunden und durch das Aufsuchen von Experten sehr intensiv gestaltet. Wir führen die Kinder zur Übernahme von Verantwortung gegenüber ihrer Umwelt und der Natur, indem wir ihnen die Natur mit allen ihren Facetten aufzeigen und unseren Umgang mit ihr in Bezug bringen. Dazu nehmen die Fachkräfte die Rolle des Vorbildes ein. Durch unseren Schwerpunkttag „Natur und Freiland“ haben wir die Möglichkeit, mit den Kindern lange Exkursionen in der Umgebung und in der Natur zu unternehmen.

Medienerziehung

Wir helfen den Kindern, die Bedeutung und Verwendungsmöglichkeiten der alltäglichen informationstechnischen Geräte und Medien ihrer Lebenswelt kennen- und verstehen zu lernen. Die Fachkräfte nutzen für pädagogische Angebote verschiedene Medien, wie beispielweise Filmmaterial, Fotos, Bilderbücher, Hör- und Musik-CDs, sowie Beamer und Laptop für das Bilderbuchkino. Den Kinderkrippenkindern stehen im Freispiel zum Beispiel Telefon, ausrangierte mediale Geräte und Bilderbücher zur Verfügung.

Wichtig ist uns, die Kinder spielerisch an den Gebrauch von Medien heranzuführen, ein Bewusstsein dafür zu fördern sowie Verantwortung im Umgang mit diesen Medien aufzuzeigen.

Ethische Erziehung und Interkulturalität

Wichtig ist weiterhin, dass die Kinder zentrale Elemente der christlich-abendländischen Kultur kennenlernen. Sie erfahren bei uns einen sinn- und wertorientierten Umgang mit dieser Kultur. Sie lernen, die kulturelle und religiöse Vielfalt der Welt zu achten und zu schätzen. Kinder sollen Zeit und Raum erhalten, um über das Leben zu philosophieren und Fragen über Leben und Tod zu stellen. In unseren Einrichtungen möchten wir dazu beitragen, dass sich alle Kinder, egal welchen Alters, Geschlechts, sozialen Hintergrundes, unterschiedlicher Lebensgeschichte, Herkunft, Behinderung oder Konfession, für wertvoll halten, die Vielfalt der Lebensweisen und Lebenssituationen als wichtig erachten und mit sich selbst zufrieden sind.

Kinder sollen es bei uns in den Einrichtungen als eine Selbstverständlichkeit und Bereicherung erleben, mit verschiedenen Kulturen, Sprachen und Sitten in Berührung zu kommen. Sie sollen sich mit den anderen aber auch mit der eigenen Herkunft auseinandersetzen. Um dies den Kindern zu ermöglichen, führen wir z. B. das Projekt „Andere Länder- andere Sitten“ bei uns durch. Die Eltern können sich z. B. zum Eltern-Vorlesen anmelden. Dabei wird anhand eines Bilderbuchkinos ein Bilderbuch in zwei Sprachen vorgelesen. Die Eltern lesen in ihrer Muttersprache vor und anschließend liest die Pädagogin dasselbe Buch in der deutschen Sprache vor. Hierzu haben wir als Beispiel das Buch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ in mehreren Sprachen in den Einrichtungen vorliegen. Wir können aber auch mit Hilfe der Eltern selbst mitgebrachte Bilderbücher so vorbereiten, dass diese zum Einsatz kommen. Im Zuge des interkulturellen Projektes können die pädagogischen Kräfte mit Hilfe der Eltern einen ganzen pädagogischen Vormittag, Woche oder Monat zu dem „Mutter- oder Vaterland“ gestalten. Die Eltern können Lieder in ihrer Muttersprache mit den Kindern singen. Wir suchen z. B. das Land auf der Landkarte oder dem Globus, schauen Bilder von diesem Land an, essen landestypische Spezialitäten oder die Eltern bringen ein Rezept mit einer Spezialität mit und wir bereiten diese zusammen mit den Kindern zu. Wir möchten im Laufe eines Bildungsjahres jede Kultur und jedes Land vorstellen, deren Kinder unsere Einrichtung besuchen, aber auch Länder, die nicht in unserer Einrichtung vertreten sind. Damit möchten wir alle Kinder aufgeschlossen und neugierig gegenüber anderen Kulturen und Sprachen machen. Dabei sollen sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken und akzeptieren und dadurch ein Bewusstsein für das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen erlangen. Wir versuchen sowohl Diskriminierung als auch Fremdenhass vorzubeugen und wirken dem aktiv durch dieses Projekt entgegen. Das pädagogische Personal ist hierbei Vorbild für die Kinder.

2.4. Bedeutung des Spiels

Spiel ist für Kinder ein notwendiges elementares Lebensbedürfnis, das den größten Teil ihrer wachen Zeit ausfüllt. Das Spiel ist für Kinder die Form des Lernens überhaupt. Im Spiel zeigt sich das lebendige Bedürfnis nach Bewegung und Tätigkeit. Kinder äußern dabei ihre Interessen an der Umwelt und setzen sich spielend mit dieser, mit den Menschen, die mit ihnen zusammenleben, sowie mit den Gegenständen, die sie umgeben, auseinander. Durch das Spiel verarbeiten sie seelische Eindrücke, erproben neue Verhaltensweisen im Rollenspiel, erweitern ihr Wissen, ihre motorischen Fähigkeiten, ihre Körperbeherrschung, ihre soziale Kompetenz, verbessern ihre Sprachfähigkeit und üben den Gebrauch ihrer Sinne.

In unserer Kinderkrippe bieten wir den Kindern während des gesamten Tagesablaufes verschiedene Spiel- und Lernmöglichkeiten an. Diese können sowohl geplant und gezielt als auch spontan und situationsorientiert sein.

Unsere pädagogischen Angebote sind altersentsprechend gestaltet. Sie sind weder zu schwer noch zu leicht, damit die Kinder nicht frustriert werden oder sind langweilen. Sie umfassen in der Regel alle Entwicklungsbereiche und sprechen alle Sinne an.

Während der Phase des individuellen Lernens[2] können die Kinder in einer facettenreichen Umgebung ihre Bedürfnisse und Interessen ausleben. Sie haben genügend Freiraum, etwas selbst zu erforschen, für sich allein oder mit anderen zu spielen und zu lernen. Die Kinder müssen für diese Form des Lernens nicht extra motiviert werden, sondern es ist ihr eigener Spieltrieb, der sie zum Lernen bewegt. Im Vordergrund steht in dieser Phase die Eigenaktivität des Kindes. Aufgabe des pädagogischen Personals während der Phase des individuellen Lernens ist es das Geschehen zu überblicken, den Kindern, falls nötig, Hilfestellung zu leisten, Anregungen zu geben sowie Situationen einzelner Kinder und die der Gesamtgruppe zu beobachten und entsprechend zu reagieren.

Sowohl während der Phase des individuellen Lernens als auch bei gezielten pädagogischen Angeboten werden die Selbsttätigkeit, das entdeckende Lernen und der Forscherdrang gefördert. Dadurch wird die Welt für Kinder aus ihrer eigenen Anschauung und Erfahrung durch Experimentieren und Probehandeln begreifbar.

2.5. Die pädagogische Tages- und Wochenplanung

Unsere pädagogische Arbeit geht von der Haltung und dem wertschätzenden Menschenbild aus. Im Vordergrund steht eine ganzheitliche Pädagogik, die das soziale und sachbezogene Lernen einbezieht und sich an Lebenssituationen, Lebenswirklichkeit und eigenen Bedürfnissen der Kinder orientiert. Bei unserer Arbeit beachten wir die täglichen und aktuellen Situationen der Kinder, damit sie ihre individuellen Erfahrungen, Erlebnisse und Bedürfnisse ausleben können. Wir orientieren uns ausschließlich am Kind, an dem, was es gerade interessiert, an dessen Wissbegierde, Neugierde, Wunsch, Lust und was es bei seinem täglichen Spiel beeinflusst. Wenn Kinder einen schlechten Tag haben, sie Ruhe benötigen, neue Herausforderungen suchen, oder anderen Interessen nachgehen wollen, gehen wir auf diese Situation und Lernprozesse der Kinder individuell ein.

2.6. Pädagogischer Tagesablauf

Nach dem Ankommen der Kinder (bis spätestens 8:30 Uhr), dem Morgenkreis und dem Frühstück, finden die Phase des individuellen Lernens sowie die Gartenzeit, die Schwerpunkttage, die pädagogischen Angebote und Projekte statt. Zwischen 11:30 Uhr und 12:00 Uhr findet das Mittagessen statt und im Anschluss bis ca. 14:00 Uhr können die Kinder je nach Bedürfnis schlafen oder sich ausruhen. Ab 14:00 Uhr können die Kinder gleitend abgeholt werden. Nach der Ruhezeit folgt die Brotzeit, anschließend die Gartenzeit und die Phase des individuellen Lernens, bei der die Kinder ihren eigenen Bedürfnissen und Interessen nachgehen können, bis sie abgeholt werden.

2.7. Pädagogische Schwerpunkte der Wochentage

Die Schwerpunkttage finden in jeder Einrichtung an unterschiedlichen Wochentagen statt, diese können aus der jeweiligen Einrichtungskonzeption entnommen werden. Die Themen der Schwerpunkttage sind wie folgt:

Impulse in Natur und Nachhaltigkeit

Verantwortung für unsere Umwelt, Achtsamkeit sowie Vorsicht im Umgang mit der Tier- und Pflanzenwelt, aber auch ein grundlegendes Maß an Gesundheitsbewusstsein und die Fertigkeit sich in unserer Umgebung zurecht zu finden, sollen schon früh gefördert werden (z. B. Bepflanzung des Gartenbeets, Samen säen, Bewegungsspiele im Freien bei unterschiedlichem Wetter, Ausflüge in die Umgebung). Wir sind nur bereit, das zu schützen, was wir kennen und lieben gelernt haben. Dazu bietet die Natur ein äußerst sinnliches Umfeld und den Reiz, sich zu bewegen beides Grundvoraussetzungen für jedes Lernen.

Impulse zur Stärkung der gestalterischen und künstlerischen Kompetenz

Kreative und gestalterische pädagogische Angebote zielen darauf ab, mit verschiedenen Materialien experimentieren zu können, eigene Ideen auszuprobieren und kreative Lösungen zu finden wie z. B. das Gestalten des eigenen Abbildes auf Papier, mit Farbe und anderen Materialien über mehrere Wochen hinweg. Dabei lernen die Kinder verschiedene Materialien und Maltechniken kennen. Ihre Fantasie soll dabei angeregt und die Entfaltung der Persönlichkeit unterstützt werden. Dabei arbeiten wir mit den Kindern prozess- statt ergebnisorientiert.

Impulse zur Sinneswahrnehmung

Kinder lernen durch die ganzheitliche Sinneswahrnehmung (Sehen, Riechen, Schmecken, Fühlen/Tasten, Hören, Einsatz des Gleichgewichtssinns und der Eigenwahrnehmung im Raum). Je mehr Sinne bei einer Tätigkeit angesprochen werden, desto intensiver findet Erleben und Lernen statt. Jedes Greifen eines Kindes ist ein Be-greifen und jedes Fassen ist ein Er-fassen. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass Kinder vielfältige Sinneserfahrungen machen können wie z. B. Anmalen des eigenen Körpers mit Farbe, Meditation/Fantasiereisen, Körperentdeckung, Rückenmassage oder Durchlaufen einer Fühlstraße auf Bereichen aus Sand, Steinen, Linsen, Federn und Blättern.

Kindergartenprojekt

Das Kindergartenprojekt umfasst pädagogische Angebote, speziell für die zukünftigen Kindergartenkinder. Diese Angebote sollen die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein hinsichtlich des Kindergarteneintrittes stärken und auf den kommenden Übergang vorbereiten. Es werden dabei Aktionen durchgeführt, welche „unsere Älteren“ gezielt unterstützen, ihre Selbständigkeit sowie ihre sozialen Kompetenzen fördern (z. B. gemeinsamer Ausflug zum Bauernhof, altersentsprechende Verkehrserziehung etc.).

Impulse zur Stärkung der Bewegungskompetenz

Kinder durchleben in den ersten drei Lebensjahren wichtige Entwicklungsschritte (z. B. Laufen, Sprechen), welche nur angetrieben werden können durch den Motor Bewegung. Gezielte Bewegungsangebote wie z. B. das Erkunden einer Bewegungslandschaft, Tanzprojekte, Bewegungsspiele und Kletterangebote im Freien, unterstützen diesen natürlichen Drang der Kinder nach Bewegung.

Täglich erhalten unsere Kinder Impulse zur Stärkung der Alltagskompetenz:

Pädagogische Angebote in diesem Bereich bereiten die Kinder darauf vor, praktische, alltägliche Dinge wie z. B. Zähneputzen, Schuhe anziehen, Wasser in ein Glas füllen, usw. ohne Hilfe, mehr und mehr selbständig und mit Freude bewältigen zu können. Die Kinder sollen dadurch, spielerisch und altersangemessen, immer unabhängiger von uns Erwachsenen und damit lebenstüchtig werden. Sie lernen die Verwendung von alltäglichen Gegenständen, wie z. B. Schaufel und Besen, Gießkanne, Küchenwaage u. ä. kennen und dürfen ihrem Alter und Können entsprechend selbst ausprobieren und mithelfen (z. B. gemeinsames Einkaufen, Kuchen backen, Herbstblätter zusammenrechen, Schnee schaufeln).

2.8. Die offene Arbeit

Durch die offene Arbeit wird den Kindern die Möglichkeit eingeräumt, sich in freigewählten Spielgruppen mit selbstgewählten Aktivitäten zu befassen. Wir haben keine Stammgruppen und Gruppenräume, sondern alle Kinder, die die Einrichtung besuchen, sind eine Gemeinschaft. In der Früh werden je nach Kinderzahl und Ankommen der Kinder die Aktionsräume geöffnet und die Kinder entscheiden in welchem Raum, mit welchen Kindern und mit welcher pädagogischen Kraft sie spielen möchten. Nach dem gemeinsamen Morgenkreis und Frühstück wählen die Kinder wieder die Aktionsräume, in denen Sie spielen möchten. Die pädagogischen Kräfte sind täglich fest in die Aktionsräume eingeteilt und die Kinder wählen nach eigenem Interesse, Neigung und Entwicklungsfenster täglich die Aktionsräume aus, in denen sie spielen und sich aufhalten möchten. In den verschiedenen Aktionsräumen finden täglich neben dem Freispiel und der Schwerpunkttage kleine Angebote, wie Bilderbuchbetrachtung, Portfolioarbeit mit den Kindern, kreative Angebote usw., statt. Zusätzlich ist fest im Vormittag das Freispiel im Garten verankert. Durch die selbstgewählten Räume und Aktivitäten sind gestiegene Spielfreude, das Engagement und die Begeisterung der Kinder sowie eine Erhöhung von Konzentration und Aufmerksamkeit zu beobachten. Zusätzlich haben die Kinder die Möglichkeit, ihren Bewegungsdrang, der gerade in den ersten Entwicklungsjahren des Kindes die Basis für seine ganzheitliche Förderung und Entwicklung ist, auszuleben. Zum Mittagessen treffen sich alle Kinder und für die Ruhezeit gehen die Kinder je nach Bedürfnis zum Schlafen in Schlafräume oder für eine Geschichte in einen dafür vorbereiteten Raum. Nach der Ruhezeit findet wieder eine Öffnung der Räume statt und nach der gemeinsamen Brotzeit gehen wir in den Garten oder öffnen die Aktionsräume.

Besonders zu erwähnen in der offenen Arbeit ist die Partizipation der Kinder, durch die die Kinder als aktive Gestalter und Akteure ihrer Umgebung von uns wahrgenommen werden. Wir vertrauen auf die Entwicklungspotenziale jedes einzelnen Kindes und darauf, dass jedes Kind durch seine selbstinitiierten, gesteuerten und geregelten Situationen optimale Lernvoraussetzungen für seine persönliche Entwicklung findet. Gerade die Öffnung nach innen bietet den Kindern eine Vielzahl von Möglichkeiten zur individuellen Entwicklung. Damit werden in großem Maße auch die kindliche Selbstentscheidung und Selbständigkeit gefördert und unterstützt.

Wir haben keine Stammgruppen, sondern zuständige Pädagogen. Die innere Öffnung ermöglicht allen Kindern, den pädagogischen Kräften, aber auch den Eltern, sich gegenseitig kennenzulernen. Dies hat den Vorteil, dass das Kind, im Falle eines Ausfalls seines Ansprechpartners, auch allen anderen pädagogischen Kräften vertraut. Es entfällt somit die Fixierung des Kindes auf eine Person. Kinder wählen selbst, mit welcher pädagogischen Kraft sie gerade zusammen sein wollen. 

Weiterhin profitieren durch diese Öffnung nach innen sowohl die Kinder als auch die pädagogischen Kräfte von den sich ergänzenden Stärken und Kompetenzen, sowie den unterschiedlichen Persönlichkeiten. Durch die Altersmischung der Kinder wird ihnen ermöglicht voneinander zu lernen, verschiedene Beziehungen einzugehen, Verantwortung für jüngere Kinder zu übernehmen, Vorbilder zu suchen und ein Vorbild zu sein.

Die klaren Strukturen in Form von Ritualen im Tages- und Wochenablauf (Wochenplanung) sowie die genaue Raumverteilung und Verantwortung geben den Kindern die so wichtige Orientierung und Sicherheit im Tagesablauf.

Durch unsere Arbeit möchten wir die Kinder ein Stück auf ihrem Weg begleiten und ihre mitgebrachten Fähigkeiten fördern. Wir holen jedes Kind dort ab, wo es mit seinen Fähigkeiten steht, mit dem vollen Vertrauen in seine Lernkompetenzen und seiner Leistungsfähigkeit.

2.9. Eingewöhnung

Die Eingewöhnung ist ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit und dient der Entwicklung einer Beziehung zwischen Kind und pädagogischem Personal. Eine emotional sichere Beziehung zum Pädagogen ist die wichtigste Voraussetzung für das weitere Lernen und die Bildung des Kindes: „Ohne Bindung keine Bildung“. Aus diesem Grund geben wir uns zur Eingewöhnung so viel Zeit, wie das Kind benötigt. Wir orientieren uns immer in erster Linie an den Bedürfnissen des Kindes.

Wenn ein Kind in die Einrichtung aufgenommen wird, ist es in den ersten Wochen unser Ziel, es so sanft wie möglich an seine neue Umgebung, seine neuen Spielkameraden und an seine neuen Betreuungspersonen zu gewöhnen. Durch eine schrittweise und dem einzelnen Kind angepasste, langsame Eingewöhnung ermöglichen wir dem Kind und seinen Eltern, ein Vertrauensverhältnis zu uns aufzubauen.

Damit die Eingewöhnung als positive Erfahrung erlebt wird, ist es wichtig, die Bedürfnisse aller Beteiligten, des Kindes, der Eltern und des Teams zu respektieren und zu berücksichtigen.

Um die Eingewöhnung individuell gestalten und planen zu können, findet im Vorfeld das Eingewöhnungsgespräch statt. Dieses Gespräch dient dem Kennenlernen und dem Informationsaustausch zwischen Eltern und Einrichtung. Hierbei stehen das Kind und seine Gewohnheiten im Vordergrund. Außerdem werden Fragen geklärt, welche die Eltern noch interessieren.

Die Eingewöhnung in unserer Einrichtung kombiniert sich aus dem „Münchner“ und dem „Berliner“ Eingewöhnungsmodell.

Die Eingewöhnungszeit dauert grundsätzlich zwischen vier bis sechs Wochen. Daher ist es wichtig, dass sich die Eltern genügend Zeit einplanen, bevor sie wieder dem Berufsleben nachgehen.

In den ersten drei Tagen, der sogenannten „Grundphase“, kommt das Kind mit einem Elternteil in die Einrichtung. Kind und Elternteil bleiben während der ganzen Zeit gemeinsam in den Räumlichkeiten. In diesen Tagen haben die Eltern und das Kind die Möglichkeit, die verschiedenen Phasen des Tagesablaufs gemeinsam kennenzulernen. Die Eingewöhnung beginnt grundsätzlich in einem Raum, mit dem sich das Kind vertraut machen und der ihm anfangs Sicherheit und Orientierung geben soll. Beim Ankommen wird das Kind von seinem zuständigen Pädagogen begrüßt und entgegengenommen. Bei den ersten Mahlzeiten wird das Kind noch von den Eltern unterstützt. Erst nach und nach wird der Pädagoge versuchen die Handlungen bei den Mahlzeiten zu übernehmen. Auch das Wickeln wird in den ersten Tagen von den Eltern durchgeführt, erst nach und nach übernimmt das pädagogische Personal auch dies.

Damit das Kind seinem natürlichen Schlafrhythmus nachkommen kann, wird es nach Bedarf auch in dieser Zeit von den Pädagogen oder dem Elternteil zum Schlafen gelegt.

Ab dem vierten Tag, der sogenannten „Stabilisierungsphase“, fängt die erste Trennung an. Eltern begleiten das Kind, bleiben über eine bestimmte Zeit im selben Raum, dann verabschieden sie sich und warten außerhalb der Einrichtung, um das Kind im Anschluss abzuholen.

Am ersten Trennungstag bleibt das Kind nur ca. 10 bis 30 Minuten allein. An den folgenden Tagen wird sich die Aufenthaltsdauer des Kindes ohne seinen Begleiter steigern. Ab dem ca. elften Tag kann das Kind von den Pädagogen zum Schlafen gelegt werden. Der ganze Eingewöhnungsprozess wird immer den individuellen Bedürfnissen des jeweiligen Kindes angepasst.

Neue Eingewöhnungsschritte werden immer mit den Eltern genau besprochen und erst dann durchgeführt, wenn sich die Pädagogen sicher sein können, dass das Kind den vorherigen Schritt ohne Probleme bewältigt hat. Um den Ablauf zu festigen und dem Kind Sicherheit zu gewähren, soll jeder der Schritte mindestens zwei Tage dauern. Einen Eingewöhnungsverlauf mit den jeweiligen Schritten erhalten Eltern beim Aufnahmegespräch.

Eine so gestaltete Eingewöhnungszeit soll dem Kind die Möglichkeiten geben, behutsam und allmählich in die neue Situation hineinzuwachsen, sich mit den vielfältigen neuen Eindrücken aktiv auseinanderzusetzen und Gefühle von Schmerz und Trauer bei der Trennung zu bewältigen.

Lässt sich das Kind nach diesen Tagen in der Abwesenheit der Eltern in Belastungssituationen von den Pädagogen trösten und setzt es sich interessiert und aktiv mit seiner Umgebung auseinander, dann können wir sagen, die Eingewöhnung ist abgeschlossen.

Auch nach Abschluss der Eingewöhnungsphase bleibt das Kind so lange bei seinem zuständigen Pädagogen, wie es diesen braucht, bis es sich sicher genug fühlt, Neues zu erkunden. Die Entwicklung einer sicheren Beziehung ist die Voraussetzung für das Explorieren/das Lernen.

2.10. Beobachtung und Dokumentation der Lern- und Entwicklungsprozesse

Die Beobachtung und Dokumentation der Aktivitäten und Verhaltensweisen von Kindern ist ein zentraler Punkt in der täglichen Arbeit mit Kindern geworden.

Beobachten und Dokumentieren bedeutet, das Augenmerk auf die Details des kindlichen Entwicklungsverlaufs zu legen, um Fortschritte, Veränderungen sowie auch Interessen, Vorstellungen und Kompetenzen bemerken und festhalten zu können.

Um die Entwicklungsschritte zu beobachten und zu dokumentieren, arbeiten wir für die Kinderkrippenkinder mit der wissenschaftlich überprüften „Entwicklungstabelle nach Prof. Dr. Kuno Beller“. Um diese Beobachtungsinstrumente als professionelle Grundlage für die Entwicklungsgespräche zu verwenden, werden die Kinder in regelmäßigen Abständen gezielt beobachtet. Zusätzlich finden spontane Beobachtungen in der Phase des individuellen Lernens statt. Der Entwicklungsstand und die vorhergegangenen Entwicklungsschritte eines jeden Kindes werden von Anfang an in unseren Einrichtungen in Form eines „Portfolios“ erfasst. Jedes Portfolio enthält schriftlich dargelegte, pädagogische Beobachtungen und auch einige von Eltern selbst gestaltete Seiten. Die Entwicklungsschritte werden nicht nur in schriftlicher Form, sondern auch mit Hilfe von Fotos festgehalten. Ein Portfolio ist ein Planungsinstrument. Es ist Grundlage für regelmäßig anstehende Entwicklungsgespräche und dient auch dem Informationsaustausch zwischen dem pädagogischen Personal und den Eltern. Das Portfolio ist jederzeit jedem am täglichen Einrichtungsgeschehen zugänglich: den Kindern, dem pädagogischen Personal und den Eltern. Kinder lernen durch Reflexion und Wiederholung. Das Portfolio unterstützt die Kinder, sich an Situationen, Personen oder Erlebtes zu erinnern, es sprachlich wiederzugeben und zu vertiefen. Sie lernen zu lernen, ihre Wünsche und Ideen zu äußern und sich selbst zu reflektieren.

2.11. Inklusion

Wenn wir feststellen, dass ein Kind in seiner Entwicklung besondere Unterstützung benötigt, ist es als Erstes wichtig, genau zu beobachten, Unterstützungsmöglichkeiten herauszufinden und zu besprechen, wie und in welcher Form diese in den Alltag integriert werden können. Wichtig ist es, alle Maßnahmen mit den Eltern gemeinsam zu erarbeiten, um das Bestmöglichste für das Kind zu erreichen. Dies kann z. B. eine Eingliederungshilfe durch therapeutische Fachdienste sein. Dadurch können wir dem Kind erleichtern oder gar ermöglichen, am Alltag in der Einrichtung teilzunehmen. Wichtig ist uns dabei immer ressourcenorientiert mit dem Kind, den Eltern und den therapeutischen Fachdiensten zusammenzuarbeiten: „Welche Fähigkeiten hat das Kind und wo können wir an diese anknüpfen?“. Weiterhin ist die Arbeit im Team von großer Bedeutung: „Wie gehen wir damit um?“, „welche Philosophie wollen wir verfolgen?“. Eine positive Atmosphäre für das Thema „Inklusion“ im Team zu schaffen, kommt hier besondere Bedeutung zu.

Alle Hilfen für das Kind werden in den pädagogischen Alltag eingebettet und finden nicht isoliert davon statt. Wir vermitteln Eltern zu externen Fachdiensten, wenn wir nicht mehr weiterhelfen können. Dies bezieht sich auch auf Beratungsstellen zur Hilfe zur Erziehung, wie z. B. das Referat für Bildung und Sport, Fachärzte, Therapeuten, Familientherapeuten und Beratungsstellen der Jugendhilfe.

2.12. Unser Schutzkonzept zur Sicherung der Rechte der Kinder und zur Wahrung der Intim- und Privatsphäre, nach dem Bundeskinder-schutzgesetz – BkiSchG

Im Mittelpunkt unseres Schutzkonzeptes stehen der grenzachtende Umgang, das soziale Lernen sowie der selbstbestimmende Umgang mit dem eigenen Körper. Wir schützen die Intims- und Privatsphäre der Kinder. Grundlage dieses Schutzkonzeptes ist das Bundeskinderschutzgesetz – BKiSchG. Wir schaffen in unserer Einrichtung eine vertrauensvolle Umgebung, in der Kinder von sich aus zu Wort kommen möchten, wir ihnen zuhören und sie sich selbstbestimmt entwickeln. Wir geben den Kindern die Möglichkeit und den Raum zur Partizipation. Durch unsere Öffnung nach Innen ermöglichen wir den Kindern im Alltag vielfältige Möglichkeiten, selbstbestimmt ihren Alltag zu gestalten. Hierbei achten wir zusätzlich besonders auf die Kinder mit Behinderung oder von Behinderung bedrohter Kinder gemäß § 99 SGB IX (Eingliederungshilfe, ehemals § 53 SGB XII). Wir beobachten und achten darauf, wie wir je nach Entwicklungsstand der Kinder oder geistigem und körperlichem Handicap die Mit- und Eigenbestimmung fördern und nicht Entscheidungen über die Kinder hinweg fällen. Hier muss das pädagogische Team individuelle Wege finden, um Gehör und Beteiligung zu schaffen.

Um die Rechte und den Schutzauftrag gegenüber den Kindern erfüllen zu können, ist die gesamtpädagogische Leitung Ansprechpartner für Kinder, Eltern und alle pädagogischen Kräfte. Sie ist dafür verantwortlich, dass der Schutzauftrag gegenüber den Kindern eingehalten und umgesetzt wird und dass für die Kinder ein Umfeld geschaffen wird, in dem sie Partizipation erleben und leben können. Kinder lernen bei uns, ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu befriedigen. Wir bestärken sie darin, „Nein“ zu sagen, wenn sie etwas nicht möchten.

Im Weiteren haben wir im Team Verhaltensregeln im Umgang mit den Kindern erarbeitet, um ihre Intimsphäre/Privatsphäre zu bewahren und zu schützen.

Wir achten beim Wickeln darauf, dass

  • die Kinder nur vom pädagogischen Team gewickelt werden (nicht von Kurzzeit-Praktikanten, Hospitanten oder anderen Eltern). Ausnahme sind Jahrespraktikanten, die die Kinder nach der Kennenlernphase wickeln dürfen.
  • neue Mitarbeiter zu Beginn fragen, ob die Kinder von ihnen gewickelt werden möchten.
  • die Türen geschlossen sind und ein Schild mit folgender Aufschrift an der Tür hängt: „Bitte nicht stören, wir werden gerade gewickelt“/ „wir gehen gerade auf die Toilette“.
  • Kinder, die gerade eine neue Windel bekommen, gefragt werden sollen, ob andere Kinder zuschauen dürfen.
  • in der Eingewöhnungsphase zunächst ein Elternteil das Kind im Beisein des Pädagogen wickelt. Im Laufe der Eingewöhnung wickelt dann der Pädagoge das Kind und die Eltern schauen zu, bis dann der Pädagoge das Kind allein wickelt.
  • beim Säubern und Eincremen der Kinder Handschuhe getragen werden.
  • ein „Nein“ eines Kindes akzeptiert wird.

Wir achten beim An- und Ausziehen darauf, dass

  • die Kinder nicht nackt durch die Einrichtung oder den Garten laufen.
  • wir den Kindern beim Baden Schwimmwindeln, Windeln oder Badebekleidung anziehen.
  • wir den Kindern die Möglichkeit bieten, sich selbst an- oder auszuziehen und ihnen lediglich unsere Hilfe anbieten.
  • die Kinder nur vom pädagogischen Team an- und ausgezogen werden (nicht von Kurzzeit-Praktikanten, Hospitanten oder anderen Eltern).
  • neue Mitarbeiter zu Beginn fragen, ob die Kinder von ihnen an- oder ausgezogen werden möchten.
  • beim Umziehen oder Duschen der Kinder die Türen geschlossen sind und ein Schild mit folgender Aufschrift an der Tür hängt: „Bitte nicht stören, wir werden gerade gewickelt“/ „wir gehen gerade auf die Toilette“.

Wir achten beim Fotografieren darauf, dass

  • wir keine Fotos machen, auf denen die Genitalien der Kinder zu sehen sind.

Wir achten beim Körperkontakt mit einem Kind darauf, dass

  • wir die Kinder nicht küssen.
  • wir sie nur dann auf den Schoß oder Arm nehmen, wenn die Kinder signalisieren, dass sie es möchten.
  • wir ein „Nein“ eines Kindes akzeptieren.

Wir achten beim Schlafen und der Ruhezeit darauf, dass

  • jedes Kind sich nach seinem eigenen Bedürfnis ausruhen oder schlafen kann.
  • wir ein Kind beim Einschlafen nur streicheln, wenn es das möchte.
  • wir schlafende Kinder nicht durch Körperkontakt wecken und ihr Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf akzeptieren.

Wir achten auf die Regeln für Doktorspiele der Kinder

  • Jedes Mädchen und jeder Junge bestimmt selbst, mit wem sie/er Doktorspiele spielt.
  • Ein „Nein“ von einem anderen Kind muss akzeptiert werden.
  • Kein Mädchen und kein Junge tut einem anderen Kind weh.
  • Es werden keine Gegenstände in Körperöffnungen eingeführt.
  • Größere Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben bei Doktorspielen nichts zu suchen.

Wir achten darauf, dass unsere Eltern/Hospitanten/Kurzzeit-Praktikanten

  • Kinder nicht einfach hochheben.
  • ein Kind nur dann auf den Arm oder Schoß nehmen, wenn das Kind es selbst möchte.
  • Kinder nicht mit eigenem Fotoapparat oder Handy/Smartphone fotografieren.
  • nicht allein mit Kindern im Raum gelassen werden.
  • die Verschwiegenheitserklärung/Verhaltensanweisungen unterschreiben und die Regeln einhalten.

Wir achten bei Kindern mit Behinderung oder von Behinderung bedrohten Kindern gemäß § 99 SGB IX (Eingliederungshilfe, ehemals § 53 SGB XII) darauf, dass

  • wir Wege finden, dass diese Kinder entsprechend ihren Möglichkeiten, mitbestimmt den Alltag mitgestalten können.
  • ein „Nein“, auch in nonverbaler körperlicher Ablehnung ausgedrückt, akzeptiert und in besonderer Form angenommen wird.
  • wir Möglichkeiten der Mitbestimmung und Äußerung auch nonverbal durch pädagogisches Handeln und Feingefühl schaffen.
  • wir in besonderem Maß die Intimsphäre und Privatsphäre der Kinder achten und auf Grundlage dieses Schutzkonzeptes handeln.
  • wir für diese und alle Kinder, die die Einrichtung besuchen, gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme durch pädagogische Standards und Handeln schaffen.

Bei Grenzüberschreitungen

  • vom Kind ausgehend, zeigen wir dem Kind Grenzen auf, wenn es zu weit geht.
  • vom Personal ausgehend, wird die Einrichtungsleitung sowie die gesamtpädagogische Leitung umgehend informiert, sobald ein Verdacht nahelegt, dass ein Kind einen besonderen Hilfebedarf hat. Das Vorgehen in solchen Fällen richtet sich nach der Münchner Grundvereinbarung zu § 8a und § 72a SGB VIII.

2.13. Chancengleichheit

Durch unsere Arbeit mit den uns anvertrauten Kinder und deren Familien möchten wir allen die gleichen Rechte für den Start in ein eigenständiges und zufriedenes Leben geben. Dazu gehört, dass wir in unserem Alltag allen Kindern die gleichen Rechte und den gleichen Wert geben, egal aus welchem Land und aus welchem familiären Hintergrund die Kinder stammen und kommen. Wir schaffen in unserer Kita einen Ort, an dem alle eine wertschätzende Behandlung und Zuwendung erfahren und sich als Teil der Gemeinschaft fühlen und die Möglichkeit haben einen Beitrag leisten zu können.

Wir thematisieren die Chancengleichheit der Kinder in Teamsitzungen und gehen als Träger gegen Zuwiderhandeln und Ausgrenzung von einzelnen Gruppen und Personen vor.

Alle Kinder erhalten bei uns in der Kita drei Mahlzeiten und die Kinder haben so alle die Möglichkeit zu jeder Mahlzeit ein vollwertiges und gesundes Essen zu erhalten, egal aus welchem sozialen Umfeld sie stammen (s. Kapitel 8. Ernährung).

Die Kinder erhalten alles nötige, was sie für eine körperliche Unversehrtheit brauchen, und jedes Kind hat in der Kita die gleichen Mittel zur Verfügung, die wir individuell einsetzen. Wir stellen den Kindern zum Beispiel Wechselwäsche aus Spenden zur Verfügung und können so dem Bedürfnis nach Sauberkeit nachkommen.

Gleichzeitig ist es ist uns wichtig viele kostenlose Angeboten in der näheren Umgebung der Kita wahrzunehmen.  Dazu gehört zum Beispiel die Aubinger Lohe oder die Stadtbibliothek.  Außerdem nutzen wir die Vernetzung in unserem Stadtteil und kooperieren beispielsweise mit der Polizei oder der Feuerwehr. Durch unsere Sprachkonzeption und den Schwerpunkt sprachliche Bildung im Alltag, fördern wir besonders nochmal die Kinder, die aus einem anderen Sprachraum kommen und bei uns in der Kita Deutsch als Zweitsprache lernen. Dazu haben wir besondere Sprachmaterialen und legen besonders viel Wert auf die sprachliche Begleitung im Alltag.

 Bei uns werden Kinder mit Deutsch als Zweitsprache und Kinder aus sozial schwachen Familien betreut. Hierbei ist uns besonders wichtig mit den Familien auf Augenhöhe zu kommunizieren und bei Bedarf auch vermehrt Entwicklungsgespräche anzubieten, um den Kindern und Familien Hilfe im Alltag und bei der Erziehung zu geben.  Bei Bedarf vermitteln wir an unterstützende und beratende Behörden, Organisationen und Vereine.

Im Vordergrund aller Bemühungen steht das einzelne Kind und der wertschätzende Umgang mit seinen Ressourcen und Fähigkeiten. Wir setzten bei den Kindern an deren Stärken an, um sie zu befähigen, an dem gesellschaftlichen Geschehen teilzunehmen und ein zufriedenes Leben in der Gemeinschaft zu führen.

2.14. Beschwerdemanagement

In unseren Einrichtungen haben wir vielfältige Möglichkeiten der Beschwerdeerfassung und -aufnahme für Kinder, Eltern und Personal.

Durch die Öffnung nach innen haben die Kinder die Möglichkeit ihre Anliegen und Wünsche an jeden Mitarbeiter, der in der Einrichtung arbeitet, zu richten. Sie sind nicht nur auf eine pädagogische Kraft bezogen, sondern können Kontakt zu allen Mitarbeitern aufnehmen. Dadurch können Beschwerden über andere Mitarbeiter von Seiten der Kinder offen angesprochen werden. Das „Nein“ sowie das „Ich möchte“ der Kinder wird ernst genommen und respektiert. Verbale, aber auch nonverbale Signale der Kinder werden wahrgenommen und im täglichen Miteinander berücksichtigt.

Durch unseren Schwerpunkt Sprache ist es uns ein Anliegen im Alltag mit den Kindern in einem engen sprachlichen Austausch zu sein und den Kindern den Raum für Fragen und Antworten zu geben. Wir nehmen dabei die Kinder ernst. Die Teams werden hierzu von der Einrichtungsleitung angeleitet und auch geschult.

Die Mitarbeiter haben alle sechs bis acht Wochen eine Supervision mit einer externen Fachkraft und können ihre Anliegen und Beschwerden hier bearbeiten. Einmal im Jahr findet eine anonyme Mitarbeiterbefragung statt, deren Auswertung mit dem Team besprochen und bearbeitet wird.

Jederzeit ist die Einrichtungsleitung ein vertrauensvoller Ansprechpartner für die Mitarbeiter und auch das gesamtpädagogische Team kann bei Beschwerden für ein Gespräch kontaktiert werden.

Die Eltern werden in jährlichen Elternbefragungen zu ihrer Zufriedenheit befragt und können ihre Wünsche, Anliegen, Beschwerden u. ä. mitteilen. Die Einrichtungsleitung nimmt die Beschwerden der Eltern ernst. Weiterhin bieten wir den Eltern jederzeit Elterngespräche an. Das Gesamtpädagogische Team ist jederzeit kontaktierbar und kann Beschwerden seitens der Eltern aufnehmen.

Für Hinweise, Anliegen, Ideen usw. ist zudem ein Elternbriefkasten im Eingangsbereich jeden Hauses angebracht.

Einmal jährlich wählen die Eltern eine Elternvertretung. Die Mitglieder des Elternbeirates sind für alle Eltern und Besucher gut sichtbar im Eingangsbereich jeder Einrichtung ausgehängt und stehen den Eltern für Fragen und Hinweise zur Verfügung, oder vermitteln bei Bedarf zwischen Leitung oder Träger. Im Elternbereich ist zudem die Handreichung für Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Kindertageseinrichtungen des Bayrischen Staatsministeriums offen und für jeden einsehbar ausgelegt.

Wir haben ein internes Beschwerdemanagement System bei dem die Eltern, Mitarbeiter und Besucher ihre Beschwerde schriftlich in einem Beschwerdebogen mitteilen können und wir diesen bearbeiten.

3. Fachpersonal

3.1. Aufgaben des pädagogischen Personals

Unsere Aufgabe ist es,

während der Phase des individuellen Lernens die Aufgabe der Beobachter zu übernehmen.

zuzulassen, dass Kinder mit Materialien experimentieren und so selbst ohne Eingriff von uns Entdeckungen und Erfahrungen machen können.

Anreize zu schaffen, die Neugier herauszufordern bzw. Kinder zu motivieren.

den Kindern zu ermöglichen, selbst Lösungen zu finden auch in den Fällen, wenn ein anderer Weg, ihnen zu helfen oder ihnen etwas vorzugeben, weniger anstrengend wäre.

die kreativen Lösungen und Interpretationen der Kinder zu akzeptieren, damit das Wohl der Kinder und das soziale Zusammenleben in der Gruppe nicht gefährdet oder gestört wird.

aus den Beobachtungen in der Phase des individuellen Lernens Impulse für die Planung von Projekten zu empfangen und zu entwickeln.

das Spielen und Lernen der Kinder während der ganzen Zeit zu betreuen, sodass im geeigneten Augenblick Lernfortschritte bekräftigt und verstärkt werden können.

den Kindern Ermutigung und Hilfestellung zu geben.

neue Lernanreize zu vermitteln und Interesse an entwicklungsfördernden Aktivitäten zu wecken.

positive Verhaltensweisen und Kooperation zwischen den Kindern zu verstärken sowie nichtaggressive Formen der Konfliktbewältigung und der Findung von Problemlösungen anzustreben.

alle Kinder bei der sozialen Inklusion zu unterstützen.

den Kindern Hilfen zur Lebensbewältigung zu geben, indem wir ihnen individuelle, soziale und sachbezogene Kenntnisse, Grundfertigkeiten und Haltungen vermitteln.

den Kindern die Möglichkeit einzuräumen, sich eigenständig bei den Planungs- und Entscheidungsprozessen und bei den Mitbestimmungen einzubringen.

Dialogpartner der Kinder zu sein und sie sprachlich über den ganzen Tag zu begleiten.

Es ist uns wichtig,

die Persönlichkeit und die Individualität jedes Kindes zu respektieren und sehr behutsam mit dem Kind umzugehen.

auf die individuellen Bedürfnisse und Interessen des Kindes einzugehen.

die Kinder zu ermuntern, sich in ihrer Subjektivität und in ihrem Eigensinn zu zeigen und sie darin zu bestärken, eigenverantwortlich zu handeln.

jedem Kind eine achtungsvolle und wertschätzende Haltung entgegenzubringen.

Kindern von Anfang an beizubringen, für sich und das kleine Gemeinwesen der Einrichtung Verantwortung zu übernehmen.

Entwicklungsschritte jedes Kindes individuell und ganzheitlich, entsprechend seiner sozialen, kognitiven, emotionalen und körperlichen Entwicklung mit unserem pädagogischen Handeln zu unterstützen und zu fördern.

das Wohlbefinden der Kinder zu garantieren (auch durch sorgfältige Pflegemaßnahmen wie Ruhephasen, Körperpflege, Essen).

3.2. Teamarbeit

Unsere Arbeit als pädagogische Kräfte ist in den letzten Jahren in mehrfacher Hinsicht komplexer und anspruchsvoller geworden. Um die Qualität unserer pädagogischen Arbeit zu sichern, stellen wir sicher, dass wir unsere Kenntnisse und Kompetenzen, durch verschiedene Fort- und Weiterbildungen zu erweitern und sie auf dem neuesten Stand zu halten.

Wir bringen in unsere Arbeit ein: Sensibilität, Empathie, Flexibilität, Kreativität, kulturelle und religiöse Aufgeschlossenheit, Kooperationsfähigkeit, Kontakt- und Beziehungsfähigkeit, Beratungsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, kommunikative Kompetenz, Selbstbewusstsein sowie Selbstvertrauen.

Der Grundgedanke unserer Arbeit ist eine gute Zusammenarbeit im Team. Nur dadurch können wir gute, erfolgreiche und qualifizierte Arbeit leisten und den Tag durch eine ruhige und liebevolle Atmosphäre kennzeichnen.

Im Team ist uns wichtig, dass jedes Mitglied ernst genommen und jede Meinung angehört wird. Entscheidungen werden nach reiflicher Überlegung und Diskussion getroffen und nach innen, wie auch nach außen, vertreten. Der Wille zu aktiver Teamarbeit und der Einsatz der persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie das Engagement im und für das Team bereichern uns und somit alle beteiligten Partner und Personen.

Um eine gute Teamarbeit auch gewährleisten zu können, werden nach Bedarf, jedoch spätestens alle acht Wochen, Supervisionen mit einer externen ausgebildeten Fachkraft durchgeführt.

Darüber hinaus werden regelmäßig Teamsitzungen abgehalten (ca. 1,5 Stunden außerhalb der Betreuungszeit). Diese Teamsitzungen sind ein selbstverständlicher, wichtiger und zentraler Bestandteil der pädagogischen Arbeit und bieten allen pädagogischen Kräften die Möglichkeit zum Kontakt und zum Gespräch. Diese Treffen dienen dem gemeinsamen, fachlichen Austausch über pädagogische Themen, Fallbesprechungen einzelner Kinder, der Struktur des pädagogischen Tagesablaufes, der Information und den erforderlichen Absprachen. Es werden Aufgaben geplant, verteilt, koordiniert und die Arbeit wird anschließend reflektiert. Es werden Meinungen ausgetauscht, Standpunkte angehört und Ziele vereinbart. Jede Teamsitzung wird schriftlich dokumentiert. Die Atmosphäre unserer Teambesprechung ist von gegenseitiger Achtung, Vertrauen und Wertschätzung geprägt.

4. Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Institutionen

Um die uns anvertrauten Aufgaben gewissenhaft erfüllen zu können, arbeiten wir als Einrichtungen der Trägerschaft „KTS Verwaltungs GmbH“ untereinander eng zusammen, sowohl im Erfahrungsaustausch als auch personell. Wir versuchen uns stets mit anderen Kindertageseinrichtungen, Dienststellen und Ämtern wie z. B. dem Referat für Bildung und Sport, Jugendamt/Sozialbürgerhäuser, Frühförderstellen sowie Erziehungs- und Familienberatungsstellen auszutauschen und informell zu erweitern.

Die Einrichtung ist in ein soziales System und der Umwelt eingebettet und uns ist es wichtig, einen realen Bezug zu dieser aufzubauen. Durch unsere Schwerpunkttage können und müssen wir diese Umwelt im Stadtteil miteinbeziehen. Dazu gehören Ausflüge in die Umgebung, die Erkundung der Nachbarschaft u. a am Schwerpunkttag „Natur und Nachhaltigkeit“. Wir gehen mit den Kindern einkaufen und besorgen Zutaten und Materialien, die wir für die pädagogische Arbeit benötigen. Wir besuchen mit den Kindern öffentliche Einrichtungen, Ämter und Geschäfte, in unserer Umgebung. Wenn wir Projekte durchführen, die einen handwerklichen oder anderweitigen Arbeitsbereich von Erwachsenen betreffen, wie ein Büro, eine Werkstatt usw., dann besuchen wir diese mit den Kindern, um so einen besseren Einblick in die jeweilige Tätigkeit zu bekommen. Wenn die Kinder mehr über öffentliche Berufe wie Polizei, Krankenhaus und Feuerwehr erfahren möchten, dann organisieren wir auch dort einen Besuch. Brauchen wir Informationen zu einem Thema, dann gehen wir in die Bibliothek oder ein Museum, um fundierte Fachkenntnisse zu erlangen. Der Schwerpunkttag „Künstlerische Kompetenz“ wird mit Besuchen in Kunstmuseen und der Musikschule verbunden. Wir sind stets bestrebt, den Kindern einen Einblick in ihre Umgebung und Umwelt zu geben und Möglichkeiten aufzuzeigen, durch die sie ihr Wissen erweitern können. Der Stadtteil, in dem unsere Einrichtung liegt, wird in unseren pädagogischen Alltag miteinbezogen und ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit mit den Kindern.

Wir kooperieren und vernetzen uns auch mit anderen Einrichtungen, wie Kinderkrippen und Kindergärten

Um den Eltern soziale Fachdienste zu vermitteln, ist es wichtig, dass wir uns als Einrichtung mit diesen vernetzen. Dazu gehören zum Beispiel Arztpraxen, das Referat für Gesundheit und Umwelt, Frühförderstellen, das zuständige Sozialbürgerhaus sowie Beratungsstellen für Erziehungsfragen usw. Die Leitung der Einrichtung nimmt Kontakt zu diesen Stellen auf und sorgt für eine gute Vernetzung der Einrichtung. Auch im Sinne unseres Schutzauftrags nach §8a SGB VIII müssen wir uns mit den zuständigen Fachdienststellen vernetzen. In diesem Bezug ist es uns auch wichtig, das Team über Vereine wie die AMYNA (Institut zur Prävention vor sexuellem Missbrauch) weiterzubilden. Ebenso arbeiten wir mit Ausbildungsstätten zusammen, da wir Praktikanten aufnehmen und ausbilden, um diese bestmöglich in ihrer Ausbildung unterstützen zu können.

Wir sehen uns als ein Teil eines großen Ganzen und deshalb setzen wir uns als Einrichtung aktiv mit unserem Stadtteil, der Umgebung und der Umwelt auseinander.

5. Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern

Eltern sind die ersten und wichtigsten Personen im Leben der Kinder. Beim Eintritt in die Kindertageseinrichtung sind sowohl die Familie als auch die Einrichtungen gemeinsam für das Wohl der Kinder verantwortlich.

Wir als Einrichtungsteams sehen uns als eine familienergänzende und -unterstützende Institution. Im Vordergrund steht die Herstellung gleichberechtigter Beziehungen, die eine Zusammenarbeit zwischen Eltern und Einrichtung auf der Basis gegenseitigen Vertrauens und Wertschätzung ermöglichen. Aus diesem Grund bieten die pädagogischen Kräfte den Eltern ausführliche Informationen über den Tagesablauf, den Alltag in der Einrichtung und den aktuellen Entwicklungsstand der Kinder an. Die täglichen Tür- und Angelgespräche ermöglichen sowohl den Eltern als auch den pädagogischen Kräften, individuelle und situationsbedingte Informationen auszutauschen. Dies schafft auf Dauer Sicherheit und Vertrauen im Umgang miteinander. Über das tägliche Geschehen in den Gruppen steht den Eltern im Bereich des Flurs eine Tafel zur Übersicht zur Verfügung. Aus dieser geht hervor, in welchem Raum und mit welchen pädagogischen Kräften die Kinder zusammen waren und was sie gemacht haben. Um nähere Infos zu bekommen, können die Eltern anschließend direkt die pädagogischen Kräfte ansprechen.

Ein verändertes Verhalten des Kindes sollte sofort besprochen werden. Eltern wie pädagogische Kräfte gehen offen miteinander um und sehen sachliche Kritik vor allem als Hilfe an, um gemeinsam Fortschritte bei der Entwicklung des Kindes zu erreichen.

Zusätzlich zu den täglichen Tür- und Angelgesprächen bieten wir einmal jährlich Entwicklungsgespräche und jederzeit nach Bedarf Elterngespräche an. Diese finden außerhalb des Gruppengeschehens statt. Hier besteht die Möglichkeit, sich über das Wohlbefinden und den Entwicklungsstand des Kindes zu informieren und ggf. gemeinsame Richtlinien zu finden. Termine für Elterngespräche können direkt, auch kurzfristig, mit dem pädagogischen Personal vereinbart werden.

Im Weiteren bieten wir Elternabende an mit verschiedenen thematischen Inhalten, z. B. am Anfang des Bildungsjahres einen organisatorischen Elternabend mit Elternbeiratswahl. Eltern erhalten die Möglichkeit, einen Elternbeirat zu wählen, der die Anliegen, Ansichten, Interessen, Wünsche, Bedürfnisse und Vorstellungen der Elternschaft und ihrer Kinder vertritt. Der Elternbeirat steht der Einrichtung beratend und unterstützend zur Seite. Darüber hinaus bieten wir auch Elternabende zu pädagogischen Themen an, die sich auch an den Wünschen und Bedürfnissen der Eltern orientieren.

Über aktuelle Themen und Belange werden die Eltern sowohl per Elternbrief, an der Informationswand im Eingangsbereich, der Einrichtungszeitung und/oder auch per E-Mail unterrichtet.

Um unsere tägliche Arbeit besser kennenlernen zu können, bieten wir den Eltern die Möglichkeit zur Hospitation. Die Termine müssen im Vorfeld mit der Einrichtungsleitung vereinbart werden.

Um Kontakte und Beziehungen sowohl zwischen dem pädagogischen Personal und den Eltern als auch zwischen den Eltern zu fördern, bieten wir regelmäßig Bastelnachmittage, Feste und Feiern sowie ein „Elterncafé“ an.

Die Eltern haben darüber hinaus auch Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Planung und Durchführung von verschiedenen Projekten, Festen und Feiern.

Für die Eltern der Kinder, die zum September neu kommen, bieten wir einen Kennenlernnachmittag ca. im Mai/Juni an, an dem die Eltern die Möglichkeit erhalten, die anderen neuen Eltern sowie die pädagogischen Kräfte kennenzulernen und noch offene Fragen zu klären.

Um die Zufriedenheit der Eltern und damit gleichzeitig die Qualität unserer Arbeit zu überprüfen, findet jährlich eine schriftliche Elternbefragung statt.

Die gute Zusammenarbeit zwischen dem Elternhaus und unserer Einrichtung ist von besonderer Wichtigkeit, denn das Interesse und die Mitarbeit der Eltern machen es uns leichter, unsere Arbeit zu realisieren und unsere Ziele zu erreichen.

6. Qualitätsentwicklung und -sicherung

In unserer Einrichtung legen wir Wert auf eine gute Qualität und versuchen diese fortlaufend anzupassen und zu verbessern. Für die Qualitätsentwicklung und -sicherung in der Praxis und die Personalführung steht das gesamtpädagogische Leitungsteam der Einrichtungsleitung zur Verfügung, welche für das pädagogische Personal und die Einrichtungsleitung direkte Ansprechpartner sind und darüber hinaus selbstständig das Controlling und die pädagogische Qualität in der Einrichtung wahrnehmen. Die Einrichtungsleitung überprüft mit ihrem Team die Qualität in ihrer Einrichtung und ist für diese mitverantwortlich. Ergänzt wird die Qualitätssicherung durch unser Qualitätshandbuch, welche aus folgenden zentralen Teilen besteht und wir die Prozesse fortlaufend überprüfen, anpassen und ändern:
  • Aufgaben Personal der Führung und des Managements
  • Organisation der Kindertageseinrichtung
  • Information und Dokumentation
  • Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
  • Dienstleistungsprozesse und pädagogische Kernprozesse
  • Sicherung und Verbesserung der Qualität in der Kindertageseinrichtung
Die Qualität wird zusätzlich durch jährliche Eltern- und Mitarbeiterbefragungen überprüft und die Ergebnisse ausgelegt und besprochen. Für die Eltern gibt es einen organisatorischen Elternabend bei dem alle offenen Fragen auch an den Träger gestellt und beantwortet werden können. In der Einrichtung haben wir wöchentliche Teamsitzungen, Fachberatung mit den Einrichtungsleitungen und alle sechs Wochen das Leitungsteam, bei dem sich alle Einrichtungsleitungen von KTS treffen und an der Qualität der Einrichtungen arbeiten. Unsere Mitarbeiter werden fortlaufend geschult, wir haben zwei Klausurtage, ein bis zwei individuelle Teamfortbildungen, eine Einzelfortbildung für jeden pädagogischen Mitarbeiter im Jahr und die Leitungsqualifizierung. Ebenfalls können die Kinder in ihrer Kinderkonferenz zu der Qualitätsentwicklung und -sicherung beitragen, indem sie sich zu den Prozessen und Tagesablauf äußern können und somit den Alltag mitbestimmen, optimieren und gestalten. Uns ist es wichtig die Kinder anzuhören und zu beobachten und die Bedingungen an die Bedürfnisse der Gemeinschafft und Kinder anzupassen. Wir haben kurze Besprechungswege und legen Wert auf einen offenen und wertschätzenden Umgang mit dem gemeinsamen Ziel, einen qualitativ hohen, wertschätzenden und erfahrungsreichen Ort für Kinder und Familien mit unseren Häusern zu schaffen. Im Weiteren wird unsere Qualität in den Punkten „2.10 Beobachtung und Dokumentation der Lern- und Entwicklungsprozesse“, „2.14 Beschwerdemanagement“, „3.2 Teamarbeit“ und im Punkt „5. Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern“ beschrieben.

7. Rahmenbedingungen

Öffnungszeiten

Unsere Einrichtungen sind zu folgenden Uhrzeiten (außer an Feiertagen) geöffnet:

Montag – Freitag:      7:30 – 16:00 Uhr

Die Schließzeiten werden jährlich in Absprache mit dem Elternbeirat festgelegt und den Eltern am Anfang des Bildungsjahres bekanntgegeben.

7.1. Betreuungsplätze

Wir bilden und betreuen in unserer Einrichtung 36 Kinder von acht Wochen bis zu drei Jahren bzw. bis zum Eintritt in den Kindergarten.

Um die Eingewöhnungszeit in der Einrichtung im September zu entlasten, kann es im Zeitraum von Juni bis August zu einer kurzzeitigen Überbelegung kommen. Diese ist begrenzt auf maximal 3 Kinder.

Durch eine mögliche, temporäre Überbelegung haben wir darüber hinaus die Möglichkeit Eingewöhnungsspitzen zu vermeiden, flexibler zu agieren und somit individueller auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes während der Aufnahme in die Einrichtung einzugehen.

Ausschlaggebend für eine mögliche Überbelegung ist die Berücksichtigung einer ganzheitlichen Planung der Eingewöhnungen, sowie ein kontinuierliches Team und die Sicherstellung des vorgeschriebenen Betreuungsschlüssels.

7.2. Tagesablauf

7:30 – 8:30 Uhr Ankommen der Kinder/Phase des individuellen Lernens
8:30 – 9:00 Uhr Gemeinsame Begrüßung / Morgenkreis
9:00 – 9:30 Uhr Frühstück aller Kinder
09:30 – 10:30 Uhr Phase des individuellen Lernens/pädagogische Angebote/Gartenzeit
10:30 – 11.15 Uhr Toilette/Wickeln/Händewaschen
11.15 – 11:30 Uhr Gemeinsames Aufräumen und Singkreis
11:30 – 12:00 Uhr Mittagessen
12:00 – 14:00 Uhr Mittagsschlaf und Ruhezeit
13:30 – 14:30 Uhr Wickelzeit/Toilette/ruhige Phase des individuellen Lernens
14:30 – 15:00 Uhr Brotzeit
15:00 – 16:00 Uhr Phase des individuellen Lernens/Gartenzeit

7.3. Bring- und Abholzeiten

Die Bring- und Abholzeiten werden mit den Eltern persönlich beim Aufnahmegespräch festgelegt und müssen sich grundsätzlich im folgenden Rahmen bewegen:

Bringzeiten:   

7:30 – 8:30 Uhr

Abholzeiten:

12:00 Uhr

14:00 Uhr – 14:30 Uhr

ab 15:00 Uhr durchgehend bis zur Schließung der Einrichtung.

8. Ernährung

Uns ist es wichtig, den Kindern Wertschätzung und einen nachhaltigen Konsum bei der Ernährung näher zu bringen. Denn für die körperliche und geistige Entwicklung ist eine ausgewogene Ernährung von großer Bedeutung. Essen bedeutet für uns nicht nur bloße Nahrungsaufnahme, sondern es ist ein festes Ritual des Tages und ein Gemeinschaftserlebnis, an dem alle teilnehmen. Dadurch soll bei den Kindern ein Bewusstsein dafür entstehen, dass Nahrung eine wertvolle Ressource ist.

Den Kindern werden alle Mahlzeiten und Snacks – wie Frühstück, Mittagessen und die Brotzeit nach der Ruhepause – von der Kita angeboten. Eltern geben kein Essen von zuhause mit. Das Essen wird in der Küche von unserem Küchenpersonal zubereitet, gebacken, gekocht und angerichtet, auf den Rollwagen gelegt und anschließend mit den Kindern geholt. Die Kinder decken vor dem Mittagessen selbst den Tisch und nach dem Tischspruch entscheiden sie selbstständig, was und wie viel sie essen wollen. Bei der Vorbereitung aller Mahlzeiten achten wir auf gesunde und abwechslungsreiche Produkte, wie Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Müsli. Lebensmittel, die viel Zucker und Fett enthalten, werden vermieden. Ausnahmefälle sind Feste und Geburtstage, an denen die Kinder natürlich auch Kuchen, Wiener Würstchen und Brezen essen dürfen. Alle Speisen werden frisch und selbst hergestellt. Auch unsere Mehlspeisen wie Brote und süße Gebäcke backen wir selbst.

Wir haben einen achtwöchigen Speiseplan, der sich wiederholt, um den Kindern immer wieder dieselben Speisen anzubieten. So können sie sich an den Geschmack und das Aussehen gewöhnen und/oder neu entdecken. Der achtwöchige Speiseplan wechselt im Winter und Sommer und ist saisonal angepasst. Uns ist es wichtig, den Kindern eine Vielzahl an Speisen anzubieten. Auch hier hilft die Wiederholung, einen neuen Geschmack kennenzulernen und für gut (oder schlecht) zu erachten.

Säuglingen und jüngeren Kindern, die noch keine feste Nahrung zu sich nehmen können, werden die Mahlzeiten individuell nach ihren Bedürfnissen zubereitet. Einzelheiten zur Zubereitung der Speisen und Verwendung von Zutaten entnehmen Sie bitte unserem separaten „Ernährungskonzept“.

Während des ganzen Tages achten wir darauf, dass die Kinder genügend trinken. Angeboten werden zuckerfreie Getränke wie Tee und Wasser, welche den Kindern bei den jeweiligen Mahlzeiten zur Verfügung stehen. Zwischendurch trinken die Kinder Wasser aus ihren Trinkflaschen, die sie im Raum, in dem sie spielen, im Garten oder bei Ausflügen stets dabei haben.

Eltern erhalten über unseren Koch die Rezepte für die Kita-Gerichte und können so das Lieblingsessen der Kinder zuhause nachkochen. Einmal im Monat wird das Rezept des Montas vorgestellt. Dieses hängt und liegt in der Kita aus und wird zusätzlich auch auf unseren Social Media-Kanälen veröffentlicht.

Für die Kinder finden in unserer Kinderküche im Essraum Kochprojekte mit dem pädagogischen Personal und unserem Kita Koch statt. Unser Koch stellt den Kindern in den Projekten gesunde Lebensmittel vor und kocht und backt mit den Kindern. Ein festes Ritual ist das gemeinsame Backen des Geburtstagskuchens mit den Kindern.

Im Zuge unseres Projekts „andere Länder, andere Sitten“, in dem wir verschiedene Kulturen behandeln, laden wir Eltern verschiedenster Nationalitäten ein, ein landestypisches Essen zuzubereiten und zu kochen.

Wir wollen den Kindern eine gesunde und ausgewogene Ernährung nahebringen sowie ihren Geschmack für gesunde Lebensmittel schulen und ausbilden. Über die Kinder möchten wir auch deren Eltern erreichen und somit auch im häuslichen Umfeld ein Bewusstsein für eine gesunde Ernährung wecken.

9. Hygiene

Der Körper eines jeden Kindes ist ein sensibles Thema und bedarf sehr viel Feingefühl und besonderer Aufmerksamkeit durch die Pädagogen. Kinder sollen von Anfang an lernen für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, denn dadurch werden ihr Selbstbewusstsein und ein positives Körpergefühl gefestigt. Sie werden behutsam angeleitet, ihre Körpersignale wahrzunehmen, zu deuten und entsprechend zu handeln. Ziel ist es, dass die Kinder ein Gespür dafür entwickeln, was ihnen guttut und was zu ihrem Wohlbefinden dient. Allen Kindern wird auf natürliche Art und Weise die Bedeutung und die Notwendigkeit von Körperpflege und Hygiene vermittelt. Die Kinder werden während des Tages nach Bedarf gewickelt oder gehen selbständig auf die Toilette. Sie werden auf spielerische Art und Weise an das Thema Körperpflege herangeführt, wie z. B. sich vor und nach dem Essen, sowie nach der Verwendung der Toilette die Hände zu waschen und sich bewusst ihre Zähne zu putzen.

10. Impressum

Kita Luna Harlaching
Theodolindenstraße 18
81545 München

In Trägerschaft der
KTS Verwaltungs GmbH
Haidelweg 46
81241 München

Vertreten durch:
Die Geschäftsführer Dr. Kurt Berlin und Johannes Nagel

Ansprechpartner:
Sarah-Linda Manes (Regionalleitung)
E-Mail: s.manes@kita-luna.de

Urheberrecht
Die durch den Herausgeber erstellten Inhalte der Einrichtungskonzeption unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Herausgebers. Soweit Inhalte des Ernährungskonzeptes nicht vom Herausgeber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet.

 

München, 2025

Fußnoten

  1. In unserer pädagogischen Konzeption wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
  2. Freispiel der Kinder